Pop-up Ausstellung
"She is science"
11.10.2021 - 12.11.2021

11:00 – 19:00 Uhr

Paulsenhaus, Neuer Wall, 72. Eingang zur Residenz von der inneren Halle des Paulsenhauses
Am 11. und 12. November 2021 findet in Hamburg eine Pop-up-Ausstellung "She is science" statt.

Dazu gibt es am 12. November um 17:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wie kann eine Frau die Wissenschaft verändern?“.


„Wissenschaft das ist – sie“ – das ist ein modernes, geistbildendes, künstlerisches Projekt. Das Projekt wurde von STEM is FEM und SPILNE ART in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen in der Ukraine (UNICEF) und UN Women in der Ukraine im Rahmen der globalen Aktion «Generation der Gleichberechtigung» durchgeführt.

Die fünf modernen ukrainischen Künstler haben im Auftrag von STEM is FEM 12 Porträts der ukrainischen Wissenschaftlerinnen dargestellt.

Das Hauptziel des Projekts ist, den Beitrag ukrainischer Wissenschaftler zur Entwicklung der Wissenschaft aufzuzeigen und neue Vorbilder für junge Mädchen und Frauen gegenüber ukrainischen Wissenschaftlerinnen zu schaffen. Das Projekt erfüllt eine Mission von
STEM is FEM - junge Frauen und Mädchen zu motivieren, sich für STEM - Fachrichtungen und Berufe zu entscheiden.

Die Ausstellung mit Porträts ukrainischer Wissenschaftlerinnen fand in Kyjiw statt, wandert weiter durch Europa.

12.11.2021, um 17:00 Uhr

Paulsenhaus, Neuer Wall, 72. Eingang zur Residenz von der inneren Halle des Paulsenhauses
Podiumsdiskussion "Wie kann eine Frau die Wissenschaft verändern?
Zoryana Terletska, Hamburg

Zoryana hatte angefangen ihr Lieblingsfach Mathe in Lviv (UA) zu studieren.

Als ihr das Fach zu theoretisch und trocken geworden ist, wechselte sie zur Bruchmechanik und Werkstoffkunde. Dieser Bereich bot mehr praktische Anwendung durch die Untersuchung von Proben sowie zahlreiche Tests und Experimente. Darin absolvierte Zoryana später auch ihren PhD in Lviv, in welchem sie über die Lebensdauerberechnung für Erdölrohre forschte. 

Von hier an führte für sie ein spannender Weg von von der Forschung an Erdölrohren zur Röntgenröhre. Denn nachdem Zoryana mir ihrer Familie (ermöglicht durch das Greencard Programm 2000-2004) nach Hamburg gezogen ist, fand sie eine passende Stelle bei Philips Medical System und wurde eingestellt, um die Lebensdauer von Röntgenröhren zu ermitteln 

Heute arbeitet Zoryana nun seit über 16 Jahren als Entwicklerin bei Philips in Hamburg und ist zuständig für die Designoptimierung von Röhrenteilen, Materialien, Problem Solving und FEM Berechnungen.

Martin Dietze, Hamburg

Dr. Martin Dietze promovierte in Informatik an der Universität Buckingham in England, wo er auch mehrere Jahre als Dozent Studenten aus aller Welt unterrichtete. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er in verschiedenen Startup- und New-Economy-Unternehmen, ist aber bis heute als Gastdozent an der FH Wedel weiter der Forschung und Lehre verbunden.


Seit 2015 ist Martin für ein mittelständisches Unternehmen als Chefarchitekt und als Technischer Leiter bei internationalen Softwareprojekten rund um Biometrie vorwiegend Asien aktiv. Neben der Arbeit in Projekten und Technologie betreut er von Seite seiner Fachabteilung das Recruiting neuer Entwickler und treibt die Implementierung eines systematischen Wissensmanagements in seinen Teams voran.

Khrystyna Yezerska, Oldenburg

Khrystyna Yezerska hat sich schon immer für erneubare Energien interessiert. So hat sie während ihres Studiums Superkondensatoren, Solarzellen und Lithiumionenbatterien hergestellt und angewendet. Während ihrer Promotion am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Institut für vernetzte Energiesysteme, Oldenburg) hat sie sich gezielt der Charakterisierung von Alterungserscheinungen in Brennstoffzellen gewidmet und wartet nun noch auf den Zeitpunkt der Verteidigung ihrer Doktorarbeit.

Zurzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für Angewandte Materialforschung (IFAM Bremen, Abteilung Elektrische Energiespeichersysteme) im Bereich der angewandten Lithiumionenbatterienforschung. in

Olga Yezerska, Bremen

Dr. Olha Yezerska wollte schon von Schulzeit an eine Chemikerin sein, denn: ‚Ein Chemiker kennt Alles‘. Und deshalb studierte sie Chemie am Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw. Als frisch promovierte Wissenschaftlerin hat sie 1998 ein Alexander-von-Humboldt Forschungsstipendium erhalten, was sie für eine Forschungsarbeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nutzte. Im Jahr 2003 wurde Ihr eine Stelle angeboten als Wissenschaftlerin am Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM Bremen, im Bereich Elektrochemie und Korrosionsschutz der Abteilung Klebtechnik und Oberflächen), die sie seitdem innehat. Ihre Arbeit besteht darin, elektrochemische Methoden zur Bewertung von Prozessen auf Metall- und Polymeroberflächen zu entwickeln im Hinblick auf deren Einsatz für die Transport- und Medizinindustrie, Offshore.

Olga Lysak, Hamburg

Olga Lysak ist gebürtige Ukrainerin. Sie kam nach Deutschland zum Masterstudium, im Rahmen eines DAAD Programms. Olgas Arbeitsweg war konstant durch den Aufbau der Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Ukraine geprägt. Derzeit leitet Olga den Hamburger Standort für das ukrainische IT-Unternehmen Lemberg Solutions, ist begeisterte KI-Ambassadorin, die ihr Wissen gerne als Speakerin teilt. in